Kosten des Verfahrens

Verfügen Sie über ein geringes monatliches Nettoeinkommen, haben Sie die Möglichkeit, Beratungshilfe bei dem für Sie zuständigen Amtsgericht zu beantragen.

 

Wird die Beratungshilfe bewilligt, werden die Anwaltskosten für die Durchführung des   außergerichtlichen Schuldenbereinigungsversuchs vom Staat übernommen. Sie müssten nur eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 10,00 € selbst entrichten.

 

Die Anwaltskosten für die Erstellung des Insolvenzantrages werden von der Beratungshilfe grundsätzlich nicht erfasst. Diese Kosten fallen aber nur an, wenn Sie uns ausdrücklich mit dieser Tätigkeit beauftragen. Anderenfalls haben Sie die Möglichkeit, den Insolvenzantrag in Eigenregie zu erstellen.

 

Leider bewilligen viele Amtsgerichte, vor allem in den Großstädten, keine Beratungshilfe mehr für das Schuldenbereinigungsverfahren. In einem solchen Fall erfolgt unsere Tätigkeit gegen Zahlung einer Vergütung. Die hierbei entstehenden Kosten richten sich nach der Höhe der Schuldsumme sowie nach der Anzahl der vorhandenen Gläubiger. Wie hoch die Kosten im Einzelfall sind, teilen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch mit.

 

Sollten Sie nicht in der Lage sein, unsere Kosten in einer Summe zu begleichen, gewähren wir Ihnen selbstverständlich die Möglichkeit einer Ratenzahlung während wir das Vorverfahren, dass ohnehin mehere Monate dauern kann, durchführen.